Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Neueröffnung Carla Bruck

14.06.17 / 11:51

Foto: caritas

VertreterInnen von AMS, Stadt und Kirche zeigten sich erfreut über das neue Geschäft, das nicht nur aus ökologischen und sozialen Gründen eine Bereicherung darstellt.

Ewald Widhalm (Stv. Geschäftsstellenleiter AMS Bruck):

„Der Spruch 'Wenn jemand arbeiten will, findet er auch Arbeit' ist eines der größten Märchen, die es gibt. Tatsächlich gibt es viele Gründe warum jemand keinen Arbeitsplatz findet. Transitarbeitsplätze sind hier eine gute Möglichkeit zu unterstützen. Die Stabilisierung und sozialpädagogische Betreuung führt im besten Fall zu einem Arbeitsplatz am 1. Arbeitsmarkt.“

Susanne Kaltenegger (1.Vizebürgermeisterin der Stadt Bruck)

„Es ist eine wunderbare Sache, einen Carla Shop nun auch in Bruck zu haben. Günstige Möglichkeiten des Konsums sind trotz der hohen Kaufkraft der Region nötig. Im Sinne des 'Stadt neu denken' kann Carla in der Brucker Innenstadt als ein neuer Zugang zum Handel gesehen werden.“

Christian Gödl ( Pastoralassistent Pfarre Bruck ):

„Gab es zu Beginn noch eine große Verunsicherung beim Klela-Team (Kleiderladen der Pfarre Bruck), so haben sich etwaige Befürchtungen, KundInnenanzahl und Sachspenden könnten zurückgehen, keineswegs erfüllt. Ganz im Gegenteil wird der Carla nun als ein bereicherndes Mehr gesehen, das dazu beitragen kann, die Hemmschwelle Secondhand zu kaufen weiter zu senken.“

Herbert Beiglböck (Caritas Direktor):

„Arbeit kann Sinn und Struktur geben und Carla leistet einen Beitrag dazu, dass Menschen Zugang zur Arbeit haben. Das Beschäftigungsprojekt will dem Gefühl „Nicht gebraucht zu werden“ begegnen. Darüber hinaus bietet Carla günstige Einkaufsmöglichkeiten in einem schönen Geschäft für einen breiten KundInnenkreis.“

Peter Wagner (Fachbereichsleiter Beschäftigung und Sachspenden der Caritas):

„Wir wollen Brücken bauen zu einer nachhaltigen Lebensweise, indem wir ansprechende Angebote schaffen. Carla will einladen und nicht den Zeigefinger heben, wenn es um ökologische Aspekte wie die Ressourcenschonung und Müllvermeidung geht.“