Zehn Menschen - verschiedenen Alters, Herkunft und Geschlecht stehen nebeneinander und geben sich die Hand.

Wertschätzung für Jugendliche

02.10.15 / 12:41

Ein Gruppenfoto mit fünf Personen in einem Lager. Auch der Landeshauptmann ist mit dabei.

Landeshauptmann Markus Wallner stattete den Jugendlichen in der Startbahn Feldkirch einen Besuch ab.

Job geschmissen, Lehre abgebrochen – die Suche nach einer neuen Arbeit gestaltet sich für junge Menschen oftmals schwierig. Die Startbahn der Caritas unterstützt und qualifiziert Jugendliche, die längere Zeit beschäftigungslos waren, auf allen Ebenen. Ziel ist, dass sie persönliche und berufliche Perspektiven finden.

Landeshauptmann Markus Wallner machte sich nun vor Ort in der Startbahn Feldkirch selbst ein Bild von dieser wertvollen Einrichtung.

 

Es ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung, keinen jungen Menschen im Stich zu lassen“, bekräftigte der Landeshauptmann einmal mehr. Nach wie vor aufrecht sei deshalb auch die Beschäftigungsgarantie des Landes, die sicherstellt, dass jeder Jugendliche, der länger als drei Monate als arbeitssuchend vorgemerkt ist, innerhalb der nächsten drei Monate ein Job- oder ein Ausbildungsangebot erhält. "Nur so kann es gelingen, die im Vergleich mit anderen europäischen Regionen erfreuliche Entwicklung bei der Jugendbeschäftigung auf Dauer erfolgreich fortzusetzen", sagte Wallner. "Wie bei allen anderen Maßnahmen und Initiativen gehe es auch bei Startbahn darum, junge Menschen beim Ein- bzw. Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt aktiv zu unterstützen", führte der Landeshauptmann aus. Dem gesamten Startbahn-Team dankte Wallner für die engagierte Arbeit im Dienste der Jugend.

 

"Die Startbahn bietet kompetente Unterstützung beim Finden persönlicher und beruflicher Perspektiven", erläuterte Standortleiter Robert Allgäuer.

Sehr erfolgreich: Rund 60 Prozent der betreuten Jugendlichen können nach der Startbahn erfolgreich an einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz vermittelt werden. Laut Allgäuer gehe es vielfach darum, Selbstvertrauen und Sicherheit neu zu aktivieren. "Durch begleitetes Coaching können die Stärken und Talente der jungen Mädchen und Burschen zu Tage gefördert werden", verdeutlichte der Standortleiter.

Neben einer sozialpädagogischen Begleitung wird Jugendlichen auch beim Nachholen eines Hauptschul- und Lehrabschlusses geholfen. Zudem erhalten sie Hilfestellung bei ihren Bewerbungsschreiben.

 

Der Landeshauptmann nahm sich Zeit, mit jedem der Jugendlichen kurz ins Gespräch zu kommen. Auch die Jugendlichen informierten mittels eines selbst produzierten Videos, einer gemeinsamen Besichtigung der Werkstätte sowie beim anschließenden Mittagessen.

 

Info-Nachmittag für interessierte Eltern

Knapp 200 Jugendliche wurden im vergangenen Jahr in den niederschwelligen Arbeitsprojekten in Feldkirch und Bludenz betreut und qualifiziert. Interessierte Eltern und Jugendliche sind herzlich eingeladen, beim zwei Info-Nachmittagen

  • am Dienstag, 6. Oktober in Feldkirch (Rüttenenstraße 2) sowie
  • Dienstag, 13. Oktober in Bludenz (Klarenbrunnstraße 15),
  • zwischen 16 und 18 Uhr,

zu einem unverbindlichen Kennenlernen und Gespräch vorbeizuschauen.

  • Ein Gruppenfoto vor einem Haus im Grünen. Mehrere Mädchen halten ein Schild mit der Aufschrift: Startbahn Jugendbeschäftigung in der Hand.

  • Von rechts: Caritasdirektor Peter Klinger, LH Markus Wallner, Fachbereichsleiterin Arbeit & Qualifizierung Karoline Mätzler, Standortleiter Robert Allgäuer.

    Von rechts: Caritasdirektor Peter Klinger, LH Markus Wallner, Fachbereichsleiterin Arbeit & Qualifizierung Karoline Mätzler, Standortleiter Robert Allgäuer.

  • LH Markus Wallner zeigte ein offenes Ohr für die Anliegen der Jugendlichen.

    LH Markus Wallner zeigte ein offenes Ohr für die Anliegen der Jugendlichen.

  • Ein Gruppenfoto vor einem Haus im Grünen. Mehrere Mädchen halten ein Schild mit der Aufschrift: Startbahn Jugendbeschäftigung in der Hand.
  • Eine Ehrung mit berühmten Persönlichkeiten. Sie stehen zusammen für ein Gruppenfoto.
  • Markus Wallner und Karoline Mätzler sprechen mit einem Mann. Im Hintergrund sieht man einen jungen Mann.